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Ausbildungsprogramm NRW

 

 

 

Ausbildung ist für Betriebe ein wichtiger Faktor, um sich qualifizierten Fachkräftenachwuchs zu sichern. Gleichzeitig ist sie die Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen. Insbesondere ist es jedoch für Jugendliche mit eingeschränkten Ausbildungsmarktperspektiven auf dem Ausbildungsmarkt schwerer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Deshalb fördert das Land Nordrhein-Westfalen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Ausbildungsprogramms NRW zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche in Gebieten mit einer ungünstigen Ausbildungsmarktlage.

Für die Stadt Hamm werden zum Start des aktuellen Ausbildungsjahres 2019 somit 24 zusätzliche Ausbildungsplätze gefördert. Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze einrichten, erhalten in den ersten beiden Jahren ab Programmstart ab 01.09.2019 einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung von 400 Euro im Monat bzw. 233 Euro bei verringerter Ausbildungsvergütung für Teilzeitausbildungen. Um Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen und den Jugendlichen individuelle Hilfestellung zu geben, finanziert das Land zusätzlich eine begleitende Betreuung durch die Kolping-Bildungszentren Westfalen gem. GmbH.

Bereits im ersten Durchlauf des Ausbildungsprogramms NRW im Jahr 2018 haben 18 junge Menschen aus Hamm mit unserer Unterstützung einen zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplatz finden können.


Welche Vorteile hat das Programm?

Für Unternehmen

  • Durch zusätzliche Ausbildungsplätze wird der notwendige Fachkräftenachwuchs im eigenen Betrieb gesichert.
  • Betriebe, die bisher nicht ausgebildet haben, können leichter in die Ausbildung einsteigen.

Für junge Ausbildungssuchende

  • Ausbildungssuchende mit schlechteren Startbedingungen erhalten eine Beschäftigungsperspektive.
  • Die individuelle Begleitung unterstützt die persönliche Entwicklung der Auszubildenden und beugt Ausbildungsabbrüchen vor.

Für das Land Nordrhein-Westfalen

  • Dem Ungleichgewicht auf dem Ausbildungsmarkt in bestimmten Regionen Nordrhein-Westfalens wird entgegengesteuert.
  • Der Fachkräftenachwuchs wird gefördert und die Jugendarbeitslosigkeit bekämpft.

 

Zur Internetseite der Europäischen Kommission

Zur Internetseite des ESF

 

Ansprechpartner

Annika Henkel

Telefon: 02381 95004-58
E-Mail: